Samstag, 16. Juni 2007

Bühnensüchtig

Studententage in Magdeburg - und da war am Montag ein wunderschönes Konzert im Angebot: Uni.bigband auf dem Hochschulcampus. Im Sprechergarten, wie der Platz vor dem StuRa-Häuschen jetzt heißt. Open air und for free. Das Fazit gleich mal vorneweg: Bigband lohnt sich! Der ganze Abend war ein Fest für die Sinne: super Musik, ein wenig was für die Augen und sogar für den "Gemeinsinn" gab's was - ich meine da jetzt den Sinn für was gemeines, nicht daß ich falsch verstanden werde.
Leider hab ich nur wenige Stücke vom Namen her im Kopf behalten, aber allein bei "Soul man" vom Blues Brothers-Soundtrack gab's nicht nur einmal Gänsehaut. Aber auch die "Moonlight serenade" und "Just a gigolo" wurden hervorragend dargeboten von den Men and beautiful Women in black. (Mir wär's ja anfangs zu warm gewesen, aber bleibt ja jedem selbst überlassen :P )
Und je länger der Abend dauerte, umso mehr hab ich mich geärgert, daß ich nicht früher mal auf die Bigband gestoßen bin. Klar, mit meiner Gitarre bin ich nicht grad ein typischer Vertreter der Bigband-Zunft, aber gebraucht werden so Leute wie ich da wohl doch. und ich könnte damit meine Sucht mal wieder befriedigen.
"Ja wie?" mag sich jetzt der eine oder andere fragen. "Gitarre spielen kannste doch auch alleine." Richtig! Aber zuhause ist nunmal keine Bühne - und ich habe stark das Gefühl, ich bin bühnensüchtig. Nur davorsitzen oder -stehen reicht auf Dauer nunmal nicht. Mal schauen, was man da noch dagegen tun kann...

Für die Inspiration zum Titel des Eintrages danke ich recht herzlich Rüdiger Bierhorst, der darüber auch schon ein Lied geschrieben hat.

Montag, 21. Mai 2007

Stagnation

Kaum zu glauben, eigentlich bin ich fertig mit meinem Studium und nun stockt es gewaltig. Die Literatur liegt rum und wartet nur darauf, auseinandergenommen zu werden, meine Einleitung wollte ich schon vor drei Tagen begonnen haben und anstatt mal was produktives zu tun, rege ich mich über vollkommen unwichtige Leute auf, die nicht damit klarkommen, daß sie mit ihren unterentwickelten Kommunikationsfähigkeitennicht an ihr Ziel kommen.
Zu allem Überfluß haben Samstag noch meine Eltern angerufen und mal eben nebenbei fallengelassen, daß sie unser Haus - eigentlich ihres, aber es ist eben meine Heimat seit mehr als 20 Jahren - statt zu vermieten gleich verkaufen wollen. Wirklich gefallen mag es mir nicht, bin mir aber andererseits ziemlich sicher, daß ich in der näheren Umgebung keine Arbeit bekommen werde, womit festhalten an dem Gebäude auch Unsinn wäre.
Womit wir beim nächsten Punkt wären, der Arbeitswelt: Immer noch keine Antwort bezüglich Neuseeland, Absagen aus Hamburg und von einer Firma, die in Hamburg und Köln operiert, Jobs in Sicht wollen Zusatzqualifikationen ohne Ende, die man aber nicht während des Studium erwerben kann (außer man hat mal eben eine Woche und 2.000 € übrig) und überhaupt müßte man dafür ja mal seinen Abschluß in der Hand haben.
Tja, da schließt sich der Kreis und damit auch das Tüdelfax für heute. Mal sagen: Mist, das alles.

Sonntag, 13. Mai 2007

Nenene...

Manchmal könnt ich ja echt einen zuviel kriegen. Daß man in der weiten Welt des Internets etwas weniger Wert auf Rechtschreibung legt, ist mir nicht nur bekannt, sondern auch vertraut und es stört mich schon kaum noch. Aber wenn ich dann diese ständigen Vergewaltigungen von Wortverkürzungen beobachten darf, wird mir regelmäßig schlecht. Ist es denn so schwer, ein, eine und einen auseinanderzuhalten? Oder wieso kann das keiner mehr richtig anwenden, wenn man das "ei" durch einen Apostroph ersetzt?
  • "Ich brauch mal 'nen Bier"
  • "... 'nen paar Eier"
  • "Womit?"-"Nen Bild"
Argh! Einen Bier? Einen paar Eier? Das stimmt ja nichtmal, wenn man das p groß schreibt! Sprecht ihr eigentlich auch so?
Ich könnt's ja noch halbwegs verstehen, wenn dadurch auch wirklich das eintreten würde, was die Verkürzung bewirken sollte: Zeitersparnis beim sprechen/tippen. Aber für "nen" und "ein"
braucht man ja auch noch gleich lange.
Also Leute, bitte etwas mehr Respekt vor der deutschen Sprache. Ist doch so schwer nicht!

Mittwoch, 9. Mai 2007

Grillen

Grillen macht Spaß. Ok, das ist jetzt nichts neues, aber ich wollte es trotzdem nochmal erwähnt haben. Das liegt nicht nur am Wetter, das grundsätzlich gut ist, wenn unsereins mal auszieht, einen Park zu bevölkern. Auch nicht allein am Gerät - einem Selbstbaugrill mit Namen "Die Höllenmaschin". Und auch nicht an den vielen Leuten, die so'n Grillen immer anzieht oder an den dargereichten Mahlzeiten. Vielmehr ist es doch das Ganze, das daraus entsteht und die mehr oder minder ernsthaften Gespräche, die man dabei führt.
Und genau so, war es diesmal auch wieder, als wir mit gut 30 Leuten den Nordpark in Magdeburg bevölkerten, was ungefähr so aussah:
Der aufmerksame Beobachter stellt natürlich fest, daß da mehr Leute zu sehen sind, nämlich über 40. Aber die Leute auf dem rechten Drittel des Bildes waren mehr oder weniger zufällig da und wollten nicht mit uns Grillen - obwohl einzelne dann doch Gebrauch von unserer mehr als reichlichen Glut machen wollten. Ich hab sie dann auch gelassen, mit dem kleinen Stövchen, das die als Grill bezeichnen, wären sie sonst heute noch nicht fertig ;)

Vielen Dank an Flori für das Bild

Freitag, 4. Mai 2007

Los geht's!

Heute kam ein großer Brief von Merck: Meine letzten Bücher. Jetzt ist alles komplett und ich muß mich nur noch durch die Bücher arbeiten, daraus meine Schlüsse ziehen und das in Textform bringen. Kann so schlimm gar nicht werden, sind ja nur 1850 Seiten insgesamt und davon die Kleinigkeit von 1600 Seiten auf Englisch...
im Uhrzeigersinn links oben beginnend:
  • NFPA 13: Standard for the Installation of Sprinkler Systems
  • Automatic Sprinkler Systems Handbook
  • NFPA 30B: Code for the Manufacture and Storage of Aerosol Products
  • VdS CEA 4001: Planung und Einbau von Sprinkleranlagen
  • NFPA 30: Flammable and Combustible Liquids Code

Mittwoch, 2. Mai 2007

Und weg....

Geschafft!
Mein Praktikum ist rum und so konnte ich das Rhein-Main-Gebiet verlassen. Aushalten kann man's da ja, aber so wirklich meine Gegend isses nicht. Auf der anderen Rheinseite würd ich mich wohl wohler fühlen, wie ein kurzer Abstecher dorthin bewies. Naja, vielleicht später mal.
Hier also zum Ende noch einmal mein Zuhause der letzten 4 Monate zum angucken:














Und ich sitz nu wieder in meiner Bude in MD und trinke ein Bier. Denn das war wirklich gut und da hab ich noch was von mitgenommen.
Zu gegebener Zeit wird dann hier meine Bachelor-Arbeit begonnen und was ich dazu lesen darf, davon wird mein nächster Eintrag dann handeln...

Sonntag, 29. April 2007

Fliegen

Manchmal hätt ich ja Lust, einfach zum Flughafen zu fahren und das Land zu verlassen - aber aus monetären Gründen haut das ja nicht hin...
Trotzdem hab ich mir heute mal den Luxus gegönnt und bin für ein tolles Foto zum Flughafen gefahren und hab nen Hobbyflieger gefragt, ob er mich mitnimmt. Fliegen ist ja was für mich, auch wenn es mit dem Pilot werden nciht geklappt hat. Ein Kindheitstraum war das übrigens nicht - es sei denn, man zählt mit 19 noch als Kind... Der gute Mann hat mich auch mitgenommen und so konnte ich während wir auf gleicher Höhe mit ner Boeing 747 waren, dieses schöne Foto schießen:

und wer das ganze jetzt glaubt ist selbst Schuld. Das Foto hab ich aus meiner Wohnung heraus aufgenommen. Um Eschollbrücken herum machen die Flieger, die Richtung Asien rauswollen und von der Startbahn 3 kommen, nämlich ihre Kurve :D