Mittwoch, 30. Januar 2008

Ein Neuanfang

Einige Zeit ist seit dem letzten Post vergangen und einiges hat sich auch getan. Nachdem nun ein wenig Ruhe eingekehrt ist, also mal wieder eine Rückmeldung.
Was hat der Dezember noch so gebracht? Eine Wohnungsauflösung, die schön unspektakulär von statten ging. Danach ein paar Tage Asyl in einer supernetten WG, die aus diesem Grund auch nochmals beehrt wurde - und hoffentlich bald wieder wird? Mal schauen. Weihnachten mit den Eltern und Silvester mit lauter Freunden. Selten hatte ich soviel Spaß am letzten Tag des Jahres, dafür danke an alle und by the way: Steffen, ich warte auf Bilder! ;) Die nächsten Tage blieb ich der Einfachheit halber in der WG und hab dann am 6.1. meinen Abschied gefeiert. Leider sind nicht alle meiner Einladung gefolgt, aber ich hab mich trotzdem über jeden Einzelnen tierisch gefreut - und besonders über die Abschiedsgeschenke. Freunde sind echt was tolles :D
Tja, dann ging's nach Hause und da wollte ich eigentlich noch ein paar ruhige Wochen bei meinen Eltern verbringen und meine Blaulichtauto-Bilder in Ruhe hochladen, nachdem die Seite wieder online ist. Aber wie so oft im Leben hält sich eben jenes nicht an die eigenen Pläne. und so bekam ich am Geburtstag meines Vaters dann ein tolles Geschenk: Arbeitsbeginn am 15.1. und nicht wie geplant am 1.2.. Ein Glück, daß die Firma eine Wohnungsvermittlung mit privaten Kontakten an der Hand hat, sonst hätte ich ziemlich doof dagestanden - will sagen: noch mehr als so schon... Aber wer täte das nciht, wenn zwischen Nachricht und Arbeitsantritt nur 6 Tage liegen und auch noch gute 900 km bewältigt werden müssen?
Also fix Sachen zusammengeräumt - die waren zwar noch vom Umzug eingepackt, aber natürlich nicht so, wie man sie nun brauchen könnte. Zumal mein S40 ja nunmal alles andere ist als ein T5... Irgendwie paßte aber alles wichtige rein und so ging's mit Zwischenstopp in MD (dreimal dürft ihr raten, wo ich da wieder war) über die A14, A9, A6, A8, A81 und ein paar Bundesstraßen nach Koblenz. Nicht das in Rheinland-Palatinien, sondern von Waldshut gesehen auf der anderen Seite des Rheins.
Noch knapp ne Viertelstunde und schon hatte ich mein vorläufiges Ziel erreicht: Untersiggenthal im Kanton Aargau, von wo ich jetzt auch diese Zeilen schreibe. Herzlich aufgenommen worden, von einer Dame, die auch "normales" Deutsch spricht in einem Zimmer mit fast allem Luxus, das Wasserbett soll als Beispiel reichen.
Und was die nächsten Tage so passierte, davon später mehr...

Samstag, 1. Dezember 2007

...oder auch nicht...

Was wäre das Leben, wenn immer alles so klappte, wie man sich's denkt? Vielleicht einfacher, aber es gäbe auch weniger zu schreiben.
Internet hab ich in meiner Wohnung zwar letzt liegen, aber nicht nutzbar. Aus irgendeinem Grund kann ich über meine Verbindung nur wenige Seiten aufrufen, darunter google.de, o2online.de und pressportal.de - das war's und Links verfolgen haut auch so gut wie gar nicht hin. Die Hotline weiß auch schon nicht mehr weiter, hat aber bis Montag Abhilfe in Aussicht gestellt. Ich bin ja mal gespannt. Wenn's nichts wird, kriegt O2 seinen Kram eben zurück und braucht dann auch nicht auf Geld von mir hoffen.
Geh ich halt noch ein paarmal ins Internetcafé... Da gibt's in Meschede ein sehr gutes, genannt "Das Netz"
Gekündigt hätte ich den Kram eh ziemlich zügig wieder, denn das im letzten Eintrag erwähnte zweite Vorstellungsgespräch hat auch noch Früchte getragen und so zieht's mich Anfang des nächsten Jahres in die Schweiz und da wird dann mal richtig Geld verdient. Der jetzige Chef ist zwar nicht grad begeistert, daß ich schon wieder gehe, aber that's life.
Bis dahin steht noch einiges auf dem Programm: Wohnung auflösen, neue Wohnung suchen, mein ganzes Zeug organisieren und wegräumen und noch so einige Veranstaltungen mit Freunden und/oder webuni - ich bin schon gespannt, wie ich das schaffe. Aber irgendwie wird das schon, denn offenbar hab ich mein Mitte-des-Jahres-Tief überwunden und es geht wieder aufwärts.

Samstag, 24. November 2007

Update

Tja, was ist passiert die letzte zeit? Eigentlich nicht viel. Bewerbungen geschrieben, Absagen oder auch gar keine Antwort bekommen und tatsächlich zwei Einladungen zum Vorstellungsgespräch. Eine davon hat zum Erfolg geführt und so bin ich nach Meschede umgezogen. Und wie das dann so ist wenn man umzieht, habe ich erstmal kein Internet in meiner Wohnung. in Kürze ändert sich das und noch einiges mehr und dann gibt's mal wieder etwas mehr Update.

Mittwoch, 19. September 2007

Knollen

In das Gemüsefach im Kühlschrank gehören doch Knollen.
oder hab ich da nu was verwechselt?

Dienstag, 11. September 2007

Falscher Text

Interessant. Da bekomm ich grad ne eMail (Newsletter), die mit folgendem Text beginnt:
Bei einem Teil der Newsletter-Auflage ist uns leider ein technischer Fehler unterlaufen, so dass Sie eine falsche Anrede erhalten haben. SORRY! Hier jetzt der richtige Newsletter:

Hmm, hab ich gar nicht gemerkt. Mal nachgucken, ob ich auch einer davon war. Und tatsächlich: ich wurde mit Karin Siegmund angesprochen.
ich sollte mir den Namen merken, vielleicht brauch ich ja mal irgendwann ne weibliche Identität...

Freitag, 7. September 2007

Sziget, Teil 4 (11. August)

Der Samstag begann - mal wieder - mit Ska. Wer jetzt denkt, ich war auf nem reinen Ska-Festvial, dem kann ich sagen: ich kann den Eindruck nachvollziehen, aber das hier war tatsächlich die letzte Ska-Band die ich gesehen habe.
Und noch dazu waren die Pannonia Allstars nicht mal besonders gut. Zwar angekündigt als "The finest in Hungarian Ska", aber ehrlich gesagt: Wenn das schon die besten sind, dann sollten es die Ungarn lieber lassen mit dem 1st Wave-Ska. Normalerweise fließt Ska ja so vor sich hin, aber nichtmal das haben die Leute hinbekommen. Eing uter Grund, sich zu ner anderen Bühne zu begeben. Zum Beispiel zur Hauptbühne, da ist ja bald was richtig gutes los.
Aber auf dem Weg dahin bin ich doch erstmal an der Blues Stage hängengeblieben. Tom White sagte mir vorher nichts und wird sicherlich auch nicht sonderlich bekannt werden, ist aber musikalisch sehr dich an Brian Setzer und spielte so allerlei Rockabilly Klassiker. Das machte richtig Laune und entschädigte vollkommen für die vorherige Band. Schade, daß ich nicht von Anfang an an der Blues Stage war...
Danach dann schnell zur Hauptbühne, The Hives haben sich angekündigt. Und auf die Schweden ist Verlaß, sie spielen alte Stücke, bringen etwas aus dem Album, das erst in den nächsten Wochen erscheint und bringen die Masse so richtig ins Schwitzen. Sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn die mal in der Nähe sind. Einziger Minuspunkt: der Typ hinter mir, der über Schmerzen am beschwerte. Nun ja, wer barfuß in den Moshpit geht, hat's meiner Meinung auch nicht besser verdient...
Kurze Pause zum Erholen und dann warten auf Nine Inch Nails. Eine Band, die eindrucksvoll bewiesen hat, daß auch Electro Rock/Metal durchaus Kunst sein kann. Und als wäre das eigentlich Konzert noch nicht eindrucksvoll genug gewesen, gab's als zugabe noch Hurt, solo von Trent Reznor vorgetragen. man kann es kaum beschreiben, so intensiv wie dieses Lied live wirkt - Gefühle pur!
Danach wollte ich mir eigentlich noch Nevermore ansehen, aber entweder hatte der Sänger nen schlechten Tag oder ich seine Stimme falsch in Erinnerung, auf jeden Fall hatte ich schon nach zewei Titeln genug. So gut die Musik an sich auch war, aber mit dem Gesang dabei war's dann doch nix und ich behalten Nine Inch Nails als Tagesabschluß in Erinnerung

Sziget, Teil 3 (10. August)

Weiter geht's mit dem Bericht vom Sziget-Festival

Der Freitag begann genauso wie der Donnerstag: Schon mittags fast unerträglich heiß und so ließ der erste Sonnenbrand natürlich nicht lange auf sich warten. Aber irgendwie gehört das auch zum Festival dazu. Genauso wie Dixi-Klos, die hier genau wie auf deutschen Festivals in Massen rumstehen, hier aber mindestens zwei mal am Tag durchgekärchert werden und sogar über kleine Waschbecken verfügen. Überhaupt ist Wasser hier überall gut verfügbar - was sich auch angesichts der Temperaturen anbietet, damit man nicht austrocknet, bzw. um sich den Staub, den es in Massen gibt, auch ab und zu mal aus dem Gesicht waschen zu können.
Nen Abstecher in die Stadt gab's wie die folgenden Tage auch, aber dazu vielleicht später.

Erstmal wieder Konzertberichte.
Den Anfang machen um 1100 Bőgőmasina. Wiederum eine ungarische Ska-Band (3rd Wave), diesmal aber auf der Guinness-Bühne. Hier gab's während des gesamten Festivals rund um die Uhr Livemusik, man wollte damit irgendwie nen Rekord aufstellen. Für die 6 Leute war die Bühne schon fast ein wenig klein, was die Jungs und das Mädel aber nich davon abgehalten hat, ordentlich Stimmung zu machen und auch mal ein Ramones-Cover einzubauen. Schade, daß das Konzert nur ne halbe Stunde ging, die hätte man sich auch länger angucken können (ohne ein Wort zu verstehen, die Texte waren wieder auf ungarisch).
Danach eine längere Pause, in der ich mich auf dem Gelände mal umgesehen hab. Geschätzte 1,5 x 0,5 km wollen auch erstmal erkundet sein...
Nach ein paar Stunden Füße plattlaufen war dann aber wieder skanken angesagt. und zwar diesmal zu den Altmeistern des Ska, den Skatalites. Einige von denen sind schon locker über 60 und trotzdem können sich von denen viele junge Bands noch was abgucken, was Show und Musik angeht. Allein die Cover von Mission Impossible und Ring of Fire und der Klassiker Simmer down waren es schon wert, sich zur World Stage zu begeben und Pink auf der Hauptbühne alleine zu lassen. Meinetwegen hätte das Konzert noch 2 Stunden dauern können, aber dafür waren sie dann doch zu früh dran. Schade eigentlich.
Aber es gibt ja noch Madness auf der Hauptbühne. Hierzulande vor allem durch Our house aus den 80ern bekannt, handelt es sich bei den Briten wieder einmal um eine Ska-Band, was sie auch eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Leider hab ich von dem Konzert einiges verpaßt, um total fruchtlose Gespräche mit zwei ungarischen Mädels zu führen. Also, eigentlich nur mit einer, die gutaussehende konnte natürlich weder deutsch noch englisch...
Damit war der Freitag dann auch schon rum, der Tag gab einfach nicht ganz so viel an guten Bands her.