Hmm, hat doch länger gedauert, aber dafür gibt's jetzt etwas mehr auf einmal. Fotos zu den Konzerten, die ich besucht habe, gibt's dabei nicht. Hat ne ganz einfache Bewandnis: Wenn ich auf ein Konzert gehe, will ich die Musik und die Show genießen und nicht alles durch nen Sucher sehen. Außerdem nerven die Leute, die ein halbes Konzert auf ihrer Handycam aufnehmen, mal einfach nur tierisch und versperren dabei auch noch die Sicht. Und weil ich frei sehen möchte, gestehe ich das auch anderen zu und lasse meine Kamera bei Konzerten in der Gepäckaufbewahrung. Die gibt's nämlich beim Sziget auch kostenlos.
Aber nun zu den Konzerten vom Donnerstag:
Last Minute sind eine ungarische Ska-band und treten auf der Nachwuchsbühne auf. Zu einer undankbaren Zeit von 1600. Trotzdem geben die Jungs alles und kriegen von den 50 Zuschauern auch gut die Hälfte zum mittanzen. Super Sache das und die Texte sogar auf englisch. Von den Ansagen versteh ich allerdings nichts, denn die werden in Landessprache abgehalten. Aber egal, war ein sehr schönes und entspanntes Konzert zum Beginn.
Leider haben dann eSKAbbe daran nicht anknüpfen können. Landsmänner von Last Minute, die aber auch in ihrer Sprache singen und nicht recht erkennen lassen, was für'n Ska (1st, 2nd oder 3rd Wave) es denn werden soll. Da kann man auch schon mal früher gehen.
Und zwar rüber zu Gentleman, der jetzt mit seiner Band die Hauptbühne in Jamaica verwandelte. Den hab ich vor Ewigkeiten schon auf dem Hurricane gesehen und seitdem hat er sich wirklich gemacht. Allerdings fing es kurz nach Beginn schon das regnen an und weil ich eh nicht so weit vorne stand, hab ich mich von seiner Ansage "We are no sugarcubes!" nicht beeindrucken lassen und bin unters Dach eines Bierzelts geflüchtet - das allerdings auch nicht wirklich dicht war... Egal, die Musik konnte man trotzdem noch gut hören, wesentliche Showelemente zum Verpassen gab's auch nicht, also war das schon so in Ordnung. Und bis zum Ende bleiben wollte ich auch nicht, denn schließlich gab's auf der Metal-Bühne ja nächste Band, die ich sehen wollte:
Negative aus Finnland haben sich angeblich mit jedem ihrer drei Alben verbessert und das will geprüft sein. Ich sag's mal so: WEnn das schon die kontinuierliche Verbesserung war, möchte ich das erste Album lieber nciht hören und warte noch 5 Alben, bis ich sie mir wieder ansehe. Reichlich uninspirierter Hard Rock, der vielleicht in den 80ern angekommen wäre, aber so doch seiner Zeit ziemlich hinterher ist.
Das können Soulfly mit ihrem Mix aus Metal und Ethno-Elementen wesentlich besser. Die Jungs geben genauso Gas wie damals auf dem Hurricane, als ich sie das erste mal sah. Allerdings haben sie diesmal mit dem Sound zu kämpfen, der jedes Lied gleich klingen läßt (und nebenbei viel zu laut ist, so daß man schon am Eingang des Zeltes Gehörschutz braucht - und der lag 50 m von der Bühne weg). Schade eigentlich, da hätte mehr draus werden können. So gehe ich aber früher.
Und entspanne noch eine Runde im Jazz-Zelt, wo Mike Stern mit seiner Band auftritt. Nun bin ich nicht der Jazzexperte, aber die Jungs haben schön vor sich hin improvisiert, ohne daß es irgendwie total verquer klingt. Ein schönes Konzert zum Ausklang des Tages.
Freitag, 7. September 2007
Freitag, 31. August 2007
Sziget, Teil 1 (8. August)
Wie versprochen gibt's jetzt doch noch mal einen ausführlicheren Bericht über das Sziget-Festival, das ich vom 8. bis 15. August besucht hab.
Warum eigentlich Sziget? Naja, da wollte ich schon immer mal hin, seit ich Festivals besuche, einfach um das mal zu erleben, wenn 500.000 Leute auf einer Donauinsel in Budapest eine ganze Woche feiern. Dieses Jahr war das erste, in dem es finanziell und zeitlich paßte, also ging's los.
Am Vormittag noch eben die Arbeit verteidigt, dann Essen, nach Hause und 4 Stunden später ging's ab nach Berlin-Tegel. (Vielen Dank fürs Taxi Spielen, Rico). Dort dann einchecken und ab in den Flieger - nachdem dann auch meine Bundeswehrstiefel, die ich an den Füßen trug, gründlich begutachtet wurden... Einsteigen in die Fokker 70 und sich erstmal wundern, wie viel Platz in so einer kleinen Maschine sein kann. Wie ich später rausgefunden hab, war das nicht das normale Platzangebot. Aber wenn von drei Reihen Business-Class-Bestuhlung nur eine auch als solche genutzt wird, kann man auch als Economy-Passagier diesen Komfort genießen.
Der Flug war eigentlich unspektakulär, bis auf die Tatsache, daß wir später als geplant losflogen, aber vor der scheduled time ankamen. War wohl ein Heizer, der Pilot. Und wofür man fähige Übersetzer braucht, wurde beim Essen auch noch sehr schön demonstriert:
Federvieh-Salami. Gut, ich hab keine Ahnung, was man alles unter Salami versteht, aber ich denke mal, daß Hähnchenbrustfilet nicht unbedingt dazu zählt...
In Budapest angekommen, war es dann schon 2200 und bis ich dann mein Zelt aufgebaut hatte, gänzlich 0230. Warum so lange? Naja, nach der Gepäckausgabe und dem Geldabheben am Automaten muß erstmal von Terminal 2 zu Terminal 1 fahren: 10 Minuten mit dem Bus. Da dann rauskriegen, wo der Zug in die Stadt fährt und sich dorthin begeben. 2245 soll der Zug fahren, 15 Minuten Verspätung sind angesagt, um 2310 fährt er auch tatsächlich ab. Ticket soll man im Zug kaufen. Jedenfalls theoretisch, denn ein Schaffner ließ sich nicht blicken. Dann vom Bahnhof zur Stadtbahnhaltestelle am anderen Ufer der Donau. Das ging zu Fuß, weil mir nicht mal am Sziget-Info-Stand am Bahnhof jemand sagen konnte, wie ich denn weiterkomme. Mit dem ganzen Gepäck dauert's auch nur etwa ne Dreiviertelstunde bis ich da angekommen bin. Da dann Ticket kaufen - wieder nur theoretisch, diesmal will der Automat keine Münzen annehmen und für Scheine ist er schonmal gar nicht ausgelegt. Dann eben Schwarzfahren in Budapest, die zweite.
Jetzt nur noch Ticket gegen Bändchen tauschen und über die Brücke und ich war endlich da. Nen zeltplatz finden, der einigermaßen zentral liegt und doch nicht ständig von Dixi-Wagen, Nightlinern oder Massen von Leuten frequentiert wird, war auch gar nicht so schwer. Noch einmal die Kenntnisse aus Bundeswehrzeiten für den Zeltbau genutzt und es war zeit für die letzte Erkenntnis des Tages: Schlafsack auf selbstaufblasender Isomatte und das ganze auf abschüssigem Boden ist ne blöde Idee. Die Lust, umzuziehen ist aber noch geringer als die Idee blöde und so bleib ich dann doch da wohnen:
weiter hoffentlich schon morgen
Warum eigentlich Sziget? Naja, da wollte ich schon immer mal hin, seit ich Festivals besuche, einfach um das mal zu erleben, wenn 500.000 Leute auf einer Donauinsel in Budapest eine ganze Woche feiern. Dieses Jahr war das erste, in dem es finanziell und zeitlich paßte, also ging's los.
Am Vormittag noch eben die Arbeit verteidigt, dann Essen, nach Hause und 4 Stunden später ging's ab nach Berlin-Tegel. (Vielen Dank fürs Taxi Spielen, Rico). Dort dann einchecken und ab in den Flieger - nachdem dann auch meine Bundeswehrstiefel, die ich an den Füßen trug, gründlich begutachtet wurden... Einsteigen in die Fokker 70 und sich erstmal wundern, wie viel Platz in so einer kleinen Maschine sein kann. Wie ich später rausgefunden hab, war das nicht das normale Platzangebot. Aber wenn von drei Reihen Business-Class-Bestuhlung nur eine auch als solche genutzt wird, kann man auch als Economy-Passagier diesen Komfort genießen.
Der Flug war eigentlich unspektakulär, bis auf die Tatsache, daß wir später als geplant losflogen, aber vor der scheduled time ankamen. War wohl ein Heizer, der Pilot. Und wofür man fähige Übersetzer braucht, wurde beim Essen auch noch sehr schön demonstriert:

Federvieh-Salami. Gut, ich hab keine Ahnung, was man alles unter Salami versteht, aber ich denke mal, daß Hähnchenbrustfilet nicht unbedingt dazu zählt...
In Budapest angekommen, war es dann schon 2200 und bis ich dann mein Zelt aufgebaut hatte, gänzlich 0230. Warum so lange? Naja, nach der Gepäckausgabe und dem Geldabheben am Automaten muß erstmal von Terminal 2 zu Terminal 1 fahren: 10 Minuten mit dem Bus. Da dann rauskriegen, wo der Zug in die Stadt fährt und sich dorthin begeben. 2245 soll der Zug fahren, 15 Minuten Verspätung sind angesagt, um 2310 fährt er auch tatsächlich ab. Ticket soll man im Zug kaufen. Jedenfalls theoretisch, denn ein Schaffner ließ sich nicht blicken. Dann vom Bahnhof zur Stadtbahnhaltestelle am anderen Ufer der Donau. Das ging zu Fuß, weil mir nicht mal am Sziget-Info-Stand am Bahnhof jemand sagen konnte, wie ich denn weiterkomme. Mit dem ganzen Gepäck dauert's auch nur etwa ne Dreiviertelstunde bis ich da angekommen bin. Da dann Ticket kaufen - wieder nur theoretisch, diesmal will der Automat keine Münzen annehmen und für Scheine ist er schonmal gar nicht ausgelegt. Dann eben Schwarzfahren in Budapest, die zweite.
Jetzt nur noch Ticket gegen Bändchen tauschen und über die Brücke und ich war endlich da. Nen zeltplatz finden, der einigermaßen zentral liegt und doch nicht ständig von Dixi-Wagen, Nightlinern oder Massen von Leuten frequentiert wird, war auch gar nicht so schwer. Noch einmal die Kenntnisse aus Bundeswehrzeiten für den Zeltbau genutzt und es war zeit für die letzte Erkenntnis des Tages: Schlafsack auf selbstaufblasender Isomatte und das ganze auf abschüssigem Boden ist ne blöde Idee. Die Lust, umzuziehen ist aber noch geringer als die Idee blöde und so bleib ich dann doch da wohnen:

weiter hoffentlich schon morgen
Freitag, 10. August 2007
Zwischenstand aus Ungarn
Sziget-Festival, 3. Tag, ein kurzer Abriß:
Wetter: typisch Festival, will sagen: regnet immer, wenn's nicht soll
Klamotten: zum Teil dreckig, Rest feucht vom Morgentau
Haut: rot - trotz Eincremen
Fűße: Schmerzen vom Budapest angucken und hier rumlaufen
andere Leute: haben fast alle falsches Schuhwerk an, sind aber ausnahmslos gut drauf
Sprache: versteht wohl keiner außer den Einheimischen, ein fűrchterliches Werk Linguistik
weiter geht's in ein paar Tagen, mal sehen ob aus Budapest oder von woanders
Wetter: typisch Festival, will sagen: regnet immer, wenn's nicht soll
Klamotten: zum Teil dreckig, Rest feucht vom Morgentau
Haut: rot - trotz Eincremen
Fűße: Schmerzen vom Budapest angucken und hier rumlaufen
andere Leute: haben fast alle falsches Schuhwerk an, sind aber ausnahmslos gut drauf
Sprache: versteht wohl keiner außer den Einheimischen, ein fűrchterliches Werk Linguistik
weiter geht's in ein paar Tagen, mal sehen ob aus Budapest oder von woanders
Montag, 30. Juli 2007
Fertig!
Das ist sie also, meine Abschlußarbeit, die mich zum Bachelor of Science bringen soll. 33 Seiten stark, beinhaltet sie alles, was ich aus dem ganzen Normenzeug zusammengeschrieben hab.Am 8. wird verteidigt und spätestens dann gibt's den nächsten Eintrag
Dienstag, 17. Juli 2007
Nachwuchsgewinnung...
oder neudeutsch auch Recruiting genannt.
Genau zu so etwas wurde ich eingeladen nach Eddelsen zu kommen. Kennt man nicht? Stimmt, ich auch nicht und abgesehen von dem Trainingszentrum der Firma, die gerufen hatte, ist da auch nicht viel. Wen's interessiert: das liegt zwischen Tötensen (genau, wo der Dieter herkommt) und Hittfeld, ganz idyllisch eingerahmt von A1, A7 und A261.
Was wird nu bei so'nem Recruiting-Event gemacht? Also zuerst mal wird einem die Firma vorgestellt, man soll ja wissen, wem man die freie Kost und Logie zu verdanken hat. Das nimmt so 'nen halben Tag in Anspruch und dann kommt man auch schon zum spaßigen Teil: Kartfahren am Abend und am nächsten Tag dann Spiele, die man als Team bewältigen muß. Macht sehr viel Spaß, auch und gerade wegen der Leute, die man ins Team zugelost bekommen hat. Bilder gibt's davon leider keine - außer ich mache noch jemanden ausfindig, der welche gemacht hat. Die einzigen Bilder, die ich gemacht habe, waren von dem "Verhalten im Notfall"-Zettel. Allerdings mit Handycam und in einer Qualität, daß ich mich darauf beschränke, einige Passagen zu zitieren:
Aber was hab ich jetzt von dem Recruting-Event gehabt? Erstmal zwei schöne tage, bei denen man so einiges von der Firma kennengelernt hat und auch ne ganze Menge Leute. Daß man die Leute mal wiedersieht - naja, zumindest bei einer Person wünsche ich's mir. Ansonsten dauert's wohl noch ein paar Tage, bis ich ne Rückmeldung bekomme und weiß, ob oder ob nicht ich meine Karriere in der Mineralölindustrie beginnen werde.
So long...
Genau zu so etwas wurde ich eingeladen nach Eddelsen zu kommen. Kennt man nicht? Stimmt, ich auch nicht und abgesehen von dem Trainingszentrum der Firma, die gerufen hatte, ist da auch nicht viel. Wen's interessiert: das liegt zwischen Tötensen (genau, wo der Dieter herkommt) und Hittfeld, ganz idyllisch eingerahmt von A1, A7 und A261.
Was wird nu bei so'nem Recruiting-Event gemacht? Also zuerst mal wird einem die Firma vorgestellt, man soll ja wissen, wem man die freie Kost und Logie zu verdanken hat. Das nimmt so 'nen halben Tag in Anspruch und dann kommt man auch schon zum spaßigen Teil: Kartfahren am Abend und am nächsten Tag dann Spiele, die man als Team bewältigen muß. Macht sehr viel Spaß, auch und gerade wegen der Leute, die man ins Team zugelost bekommen hat. Bilder gibt's davon leider keine - außer ich mache noch jemanden ausfindig, der welche gemacht hat. Die einzigen Bilder, die ich gemacht habe, waren von dem "Verhalten im Notfall"-Zettel. Allerdings mit Handycam und in einer Qualität, daß ich mich darauf beschränke, einige Passagen zu zitieren:
- Bei Rauch im Zimmer: Rollen sie sich aus dem Bett. Nun gut, hab ich so noch nie gehört, aber ist wohl gar nicht mal so doof...
- Überprüfen Sie den Flur. Wenn alles klar ist, gehen sie zum nächsten Notausgang. Bei Rauch im Flur: kriechen! (Vergessen sie nicht, ihren Schlüssel zu schützen) Na ein Glück, man muß nicht über den Flur rollen... Aber ganz ehrlich: im Brandfall hab ich andere Sachen im Kopf, als auf nen Schlüssel aufzupassen.
- Hängen sie ein Laken aus dem Fenster, um auf sich aufmerksam zu machen. Nicht an dem Laken herabklettern. Würde das ernsthaft jemand versuchen?
- Füllen Sie die Badewanne. Das Wasser kann zum Löschen gebraucht werden. Legen Sie sich nicht in die Wanne! Das wär doch mal was: um mich rum brennt's und ich geh baden...
Aber was hab ich jetzt von dem Recruting-Event gehabt? Erstmal zwei schöne tage, bei denen man so einiges von der Firma kennengelernt hat und auch ne ganze Menge Leute. Daß man die Leute mal wiedersieht - naja, zumindest bei einer Person wünsche ich's mir. Ansonsten dauert's wohl noch ein paar Tage, bis ich ne Rückmeldung bekomme und weiß, ob oder ob nicht ich meine Karriere in der Mineralölindustrie beginnen werde.
So long...
Dienstag, 10. Juli 2007
Bestandsaufnahme
Hmm, schon fast ein Monat seit dem letzten Post. Mal gucken, was inzwischen so passiert ist:
- An der Arbeit schreiben: ich bin dabei, zwar nicht sonderlich schnell, aber es wird. paradoxerweise hab ich neulich während meiner Bahnfahrt mehr geschafft als die ganze Woche zuvor. Aber gut, das wird schon, der 25. ist meine persönliche Deadline
- Bahnfahren ist doch nicht ganz so scheiße wie es in früheren Erinnerungen war. Jedenfalls kann man relativ entspannt von Stade nach Darmstadt innerhalb 6 1/2 Stunden kommen und zurück sogar in kürzerer Zeit.
- Entgegen aller Erwartungen war mein Betreuer mit meiner Arbeit zufrieden, es stellt sich nur jetzt die Schwierigkeit, daß der wichtige Teil unwichtig erscheinen muß und vice versa. Aber auch das wird noch
- Schützenfest ist ne tolle Sache. Regen beim Schützenfest nicht. Und Regen beim Umzug, während man am allerletzten Platz im Ort ist, sowieso nicht. Trotzdem waren die beiden Tag, an denen ich da war, ganz spaßig. Nur Notiz an mich: bei der Umzugsbegleitung Sicherheitsschuhe tragen - man kann schließlich nie sicher sein, daß die eigene Definition von "ausreichend Sicherheitsabstand zwischen Pkw und Fußgänger" die gleiche ist wie die des nächsten Zausels hinterm Lenkrad
- Feuerwehrmärsche sind immer noch toll. Besonders sie, bei denen man bei Spielen zwangsläufig naß wird. Finden diese dann noch spät am Abend bzw. nachts statt, ist das ganz glatt nochmal so lustig. Einziger Wermutstropfen: Mit Schlaf ist wenig, wenn die Siegerehrung um halb 4 beginnt, die Rückreise eine Stunde dauert, man nach 2,5 Stunden das erste mal geweckt wird (Grund: siehe eins weiter oben) und nach weiteren 2 Stunden endgültig Schluß ist, weil man den nächsten Termin (wiederum siehe eins weiter oben) noch irgendwie wahrnehmen muß/möchte.
- Einkaufen kann auch Spaß machen. Jedenfalls, wenn's nicht um den normalen Tagesbedarf, sondern um Klamotten geht. Aber vielleicht lag es daran, daß ich für ein paar gute Schuhe, einen Anzug und ein weiteres Sakko insgesamt keine 50 € auf den Tresen legen mußte und dabei auch noch rund 100 € gegenüber den normalen Preisen gespart hab :D
Samstag, 16. Juni 2007
Bühnensüchtig
Studententage in Magdeburg - und da war am Montag ein wunderschönes Konzert im Angebot: Uni.bigband auf dem Hochschulcampus. Im Sprechergarten, wie der Platz vor dem StuRa-Häuschen jetzt heißt. Open air und for free. Das Fazit gleich mal vorneweg: Bigband lohnt sich! Der ganze Abend war ein Fest für die Sinne: super Musik, ein wenig was für die Augen und sogar für den "Gemeinsinn" gab's was - ich meine da jetzt den Sinn für was gemeines, nicht daß ich falsch verstanden werde.
Leider hab ich nur wenige Stücke vom Namen her im Kopf behalten, aber allein bei "Soul man" vom Blues Brothers-Soundtrack gab's nicht nur einmal Gänsehaut. Aber auch die "Moonlight serenade" und "Just a gigolo" wurden hervorragend dargeboten von den Men and beautiful Women in black. (Mir wär's ja anfangs zu warm gewesen, aber bleibt ja jedem selbst überlassen :P )
Und je länger der Abend dauerte, umso mehr hab ich mich geärgert, daß ich nicht früher mal auf die Bigband gestoßen bin. Klar, mit meiner Gitarre bin ich nicht grad ein typischer Vertreter der Bigband-Zunft, aber gebraucht werden so Leute wie ich da wohl doch. und ich könnte damit meine Sucht mal wieder befriedigen.
"Ja wie?" mag sich jetzt der eine oder andere fragen. "Gitarre spielen kannste doch auch alleine." Richtig! Aber zuhause ist nunmal keine Bühne - und ich habe stark das Gefühl, ich bin bühnensüchtig. Nur davorsitzen oder -stehen reicht auf Dauer nunmal nicht. Mal schauen, was man da noch dagegen tun kann...
Für die Inspiration zum Titel des Eintrages danke ich recht herzlich Rüdiger Bierhorst, der darüber auch schon ein Lied geschrieben hat.
Leider hab ich nur wenige Stücke vom Namen her im Kopf behalten, aber allein bei "Soul man" vom Blues Brothers-Soundtrack gab's nicht nur einmal Gänsehaut. Aber auch die "Moonlight serenade" und "Just a gigolo" wurden hervorragend dargeboten von den Men and beautiful Women in black. (Mir wär's ja anfangs zu warm gewesen, aber bleibt ja jedem selbst überlassen :P )
Und je länger der Abend dauerte, umso mehr hab ich mich geärgert, daß ich nicht früher mal auf die Bigband gestoßen bin. Klar, mit meiner Gitarre bin ich nicht grad ein typischer Vertreter der Bigband-Zunft, aber gebraucht werden so Leute wie ich da wohl doch. und ich könnte damit meine Sucht mal wieder befriedigen.
"Ja wie?" mag sich jetzt der eine oder andere fragen. "Gitarre spielen kannste doch auch alleine." Richtig! Aber zuhause ist nunmal keine Bühne - und ich habe stark das Gefühl, ich bin bühnensüchtig. Nur davorsitzen oder -stehen reicht auf Dauer nunmal nicht. Mal schauen, was man da noch dagegen tun kann...
Für die Inspiration zum Titel des Eintrages danke ich recht herzlich Rüdiger Bierhorst, der darüber auch schon ein Lied geschrieben hat.
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