was manche Leute so für Unsinn fabrizieren, da kann man ja nen ganzen Tag drüber schreiben. Aber ich mach's mal etwas kürzer:
"Ich hab dir mal ne email geschickt"
So zu mir am Telefon gesagt. Ja, danke für die Nachricht. Ist das jetzt ne neue Technik, daß Mails, die nicht vorher fernmündlich angekündigt werden, im Datennirvana verschwinden? Schön, dieses Sprechen ohne Informationsgehalt...
"Guck mal in die email unten und die Anhänge"
würd ich gerne machen, aber der Held von Absender hat besagte Anhänge selbst aus der Weiterleitung entfernt. Das müssen wir wohl nochmal üben...
und mal was aus der Politik
"Die neue Kfz-Steuer setzt Anreize zum Kauf von energiesparenden Autos"
Ja also ich weiß nicht. Ein standardmäßiger Golf kostet jetzt 8 Euro weniger als vorher, Ein Audi A8 9 Euro mehr und ein Audi Q7 bleibt beim gleichen Preis. Ersterer wird nicht wesentlich billiger, als daß der ebenso standardmäßige Golffahrer das überhaupt mitbekommt. zweitere nur unwesentlich teurer und die Schrankwand schlechthin bliebt tatsächlich beim gleichen Preis. Wenn's denn wenigstens die Preise für 1 oder 2 Wochen wären. Aber für ein Jahr? mal kurz überlegen: Der Golffahrer hat also jetzt jeden Monat 66 cent mehr in der Tasche, der A8-Fahrer 75 cent weniger.
Ich werd den Verdacht nicht los, daß da irgendwelche Leute wieder nicht begriffen haben, wie man Anreize setzt und so...
Dienstag, 27. Januar 2009
Sonntag, 25. Januar 2009
So a schöner Doag
Ein sonniger Tag, entgegen jeder Wettervorhersage. Was macht man da? Richtig, das was man schon länger geplant hat, nämlich mal ein Foto vom neuesten Erwerb machen. Und da ist das gute Stück:
das Geht zwar noch besser, aber erstmal kann ich überhaupt was zeigen :)
Und sonst? Tja, was einem so passieren kann, wenn man mal auf die Straße guckt, was da son'nen Krach macht: Da sieht man ner Truppe Guggenmusik zu und verbringt am Ende nicht 5 Minuten außer Haus, sondern gleich drei Stunden, weil da nebendran noch ne Party war, zu der man gleich mit reingezogen wird. Auch mal ganz nett.
Und es stimmt, daß man am Namen erkennen kann, woher Leute kommen: Stellt sich der Falco vor und ich denk noch 'Sachsen-Anhalt' - Volltreffer, der kommt ursprünglich aus Salzwedel. Sachen gibt's und Leute trifft man...
das Geht zwar noch besser, aber erstmal kann ich überhaupt was zeigen :)
Und sonst? Tja, was einem so passieren kann, wenn man mal auf die Straße guckt, was da son'nen Krach macht: Da sieht man ner Truppe Guggenmusik zu und verbringt am Ende nicht 5 Minuten außer Haus, sondern gleich drei Stunden, weil da nebendran noch ne Party war, zu der man gleich mit reingezogen wird. Auch mal ganz nett.
Und es stimmt, daß man am Namen erkennen kann, woher Leute kommen: Stellt sich der Falco vor und ich denk noch 'Sachsen-Anhalt' - Volltreffer, der kommt ursprünglich aus Salzwedel. Sachen gibt's und Leute trifft man...
Donnerstag, 22. Januar 2009
Weiter
wie das so ist mit den Fortsetzungen - ich krieg sie nie gebacken. ALso fällt auch dieses mal der letzte Teil aus.
besonders spektakuläres ist ja auch in der letzten Zeit nicht mehr passiert. gut, ich hab zwei Dienstreisen nach England und Irland hinter mir und hab dabei erstmal rausgefunden, wie das mit dem Linksverkehr so geht und dabei diess Foto vom irischen Nebel gemacht:
Das neue Jahr begann in Magdeburg - wo ich schändlicherweise nicht Rico, Caro und Arjen besucht hab; sofern sie überhaupt da waren - dafür gab's viele rote Autos vor meiner Kamera, die auch in Kürze beim Blaulichtspotting auftauchen werden.
Jetzt im Januar habe ich dann eine neue Ecke Schweiz kennengelernt, die insbesondere bei Sonnenuntergang schön aussieht:
Warum ich dort war, das kommt beim nächsten Mal. Und die Fortsetzung wird es geben - mit Sicherheit!
besonders spektakuläres ist ja auch in der letzten Zeit nicht mehr passiert. gut, ich hab zwei Dienstreisen nach England und Irland hinter mir und hab dabei erstmal rausgefunden, wie das mit dem Linksverkehr so geht und dabei diess Foto vom irischen Nebel gemacht:

Das neue Jahr begann in Magdeburg - wo ich schändlicherweise nicht Rico, Caro und Arjen besucht hab; sofern sie überhaupt da waren - dafür gab's viele rote Autos vor meiner Kamera, die auch in Kürze beim Blaulichtspotting auftauchen werden.
Jetzt im Januar habe ich dann eine neue Ecke Schweiz kennengelernt, die insbesondere bei Sonnenuntergang schön aussieht:
Warum ich dort war, das kommt beim nächsten Mal. Und die Fortsetzung wird es geben - mit Sicherheit!
Dienstag, 19. August 2008
Sziget 2008 - der zweite Teil
Der Malte hatte recht, es ging um die Disziplin "Publikumswirksamer Beischlaf im Zelt". Während sich das holländische Team durch eine sehr zurückhaltende Darstellung auszeichnete, die ich nicht mitbekommen hätte, wäre ich nicht eh grad draußen am Lesen gewesen.
Bei dem Team aus Rumänien stellte sich das anders dar. Ich wurde wieder vom inzwischen eingetretenen Schlaf in eine Wachphase zurückgeholt und "durfte" zuhören, wie es immer dann weiterging, wenn ich dachte, es wär wieder Ruhe. 3mal insgesamt. Und am nächsten Nachmittag nochmal komplett das gleiche Spiel, nur daß ich schon wach war und nicht wieder aufgeweckt wurde...
Deutschland konnte kein Team stellen, da auch intensive Kontakte im Moshpit nur zu blauen Flecken, aber nicht zu einer Beischlafpartnerin führten. Ich glaub, ich mach da was falsch...
Zu den Bands noch etwas ausführlicher:
Die Ärzte hatte ich ja schon zweimal auf Festivals live gesehen und auch dieses mal war es wieder super. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, daß ein Ärzte-Konzert ohne Westerland möglich ist. Auf jeden Fall gab's wieder massig Einlagen abseits der Musik, darunter Nordic Walking auf der Bühne, der Ersatz von Applaus durch das Rufen von "clap", "Squat-Laola", "Wall of Death" und noch einigem mehr. Auch klingen die neuen Lieder live besser als auf Platte, wodurch sie gewaltig gewinnen.
Iced Earth sah ich das erste mal live und durch das ziemlich geniale Live-Album "Alive in Athens" hatte ich ja schon eine etwaige Vorstellung, was einen da erwartet. Und tatsächlich: die Jungs kriegen es hin, daß ihre Lieder live genauso klingen wie auf Scheibe. Was sonst ja eigentlich ein negatives Merkmal ist, ist hier sehr positiv zu bewerten, denn bei der Spielgeschwindigkeit und den Stimmwechseln in den Lyrics ist das nicht unbedingt zu erwarten. Einige wenige Spielfehler am Schlagzeug und an einer der drei Gitarren konnte man als geübter Hörer mitbekommen, es war also tatsächlich alles live. Wer das ganz in Kurzform nachvollziehen will, muß sich nur einmal das Stück "Dante's Inferno" anhören - 14 Minuten Iced Earth in Reinform!
Das Konzert kam mir kürzer vor als die 1:20 Stunden, die es wirklich dauerte. Ich hätte ja noch mehr vertragen, aber leider kamen ja noch mehr Bands an dem Abend.
Zu der Band Alamaailman Vasarat fällt mir echt nichts anderes als "bekloppt" ein. Die Musik läßt sich am ehesten beschreiben als Apocalyptica (kennt man ja) mit Schlagzeug (gibt's auch schon öfter in der Kombination und live erst recht), dazu ein Hackbrett (naja, wenn's sein muß, ist eh im Hintergrund) sowie eine Posaune (hier wird's etwas eigenartig) und ein Saxophon mit typischem Klezmer-Klang (da wurde es endgültig merkwürdig), das ganze in teils unglaublicher Geschwindigkeit gespielt. Muß man nun wirklich nicht immer haben, klang aber mal sehr interessant.
Apropos Apocalyptica: Die Jungs haben mal wieder alles gegeben und es wundert mich immer wieder, daß die Celli das aushalten. Die Zugabe "Seemann" (ein Rammstein-Cover) klingt auch ohne Nina Hagen sehr gut. Das guckt man sich gerne wieder an.
Aber nun erstmal der Reihe nach: Den Tag 0 (ja, so werden da die Festivaltage gezhlt) habe ich mit Iron Maiden begonnen, die eine super Show gezeigt haben mit diversen Bühnenbildwechseln und auch ein paar Kostümwechseln von Bruce Dickinson - seine üble VoKuHiLa aus den 80ern hat er aber zum Glück nicht wieder ausgepackt... Ansonsten einfach Heavy Metal vom feinsten.
Der Tag 1 begann mit Anti-Flag. Amerikanischer politischer Punk, der gute Stimmung machte, leider ein wenig zu sehr erzwungen, ein Circle Pit läuft nunmal besser, wenn er von alleine entsteht - wie man bei Millencolin an Tag 3 sehen konnte). Trotz der nur 30 Minuten aber ein gutes Konzert.
Danach noch eine Weile Pause, bis es zu Leningrad ging. Der versprochene Punk-Ska aus Rußland konnte aber nciht halten, was er versprach, also ging ich zurück zur Hauptbühne mit Alanis Morissette. Stimmlich immer noch sehr gut, aber die alten Lieder brachten wesentlich mehr Stimmung als die neuen, was mir aber nur recht war.
Von dort aus ging es dann zu Avantasia. Das Metal-Oper-Projekt spielte an diesem Abend ihre allerletzte Show, was sich irgendwie vorher abzeichnete und dann am Ende auch angesagt wurde. Im Nachhinein schade, daß ich die nicht früher schonmal live gesehen habe, denn die Show war wirklich klasse, woran sicher auch die hochkarätige Besetzung mit ingesamt ca. 13 Leuten auf der Bühne ihren Anteil hatte.
An Tag 2 wieder Punk zu Beginn: The Presidents of the United States of America. Natürlich war die Stimmung am besten bei den drei bekanntesten Liedern Lump, Peaches und Video killed the radio star, aber auch die anderen Lieder konnten sich hören lassen. Beim nächsten mal bitte mit mehr Spielzeit.
Die nächste Band waren Millencolin. Von denen hatte ich mir einiges versprochen, aber irgendwie kam keine Stimmung auf. Man hätte direkt von Penguins and polarbears (dem zweiten Song) zu E30 North (dem drittletzten) übergehen können, dann wäre kein Bruch in der Stimmung gewesen. Aber einen Circle Pit konnte auch das teils gelangweilte Verhalten der Musiker nicht verhindern.
Jamiroquai habe ich nur während ein paar Minuten gesehen, schließlich waren Iced Earth zeitgleich eingeplant, aber im Metalzelt ist Verspätung normal. In dieser kurzen Zeit passierte nicht viel auf der Bühne, Jay Kay war nur durch eine giftgrüne Pudelmütze zu erkennen und es warteten offenbar alle auf die Tophits.
Die Verspätung im Metalzelt war dann großzügiger als erwartet, so daß ich auch noch etwas von Sabaton mitbekommen habe. Waren mir bis dahin unbekannt, aber hatten ihre Position vor dem Headliner durchaus zu recht. Hoffentlich bleiben die auf dem Niveau.
Tag 3 brachte erst später was interessantes, den Tag konnte ich also mal ausgiebiger in der Stadt verbringen. Die Ärzte waren also für mich der erste Programmpunkt des Tages (siehe oben).
Danach die Sex Pistols, denen man bis auf Johnny Rotten ihr Alter doch anmerken konnte. Aber es sei ihnen verziehen, schließlich sind sie shcon über 30 Jahre so auf Tour. Komplett unverständlich waren mir aber die Klamotten von Johnny Rotten: eine Mischung aus Einzelkämpfer-Tarn und einem der Ritter, die immer Ni sagen - keine Ahnung, was das sollte...
Von Dew-Scented im Metalzelt hab ich dann ncihts mehr mitbekommen. Der Weg von der Hauptbühne war zu vollgestopft, weil eben noch mehr Luete Apocalyptica sehen wollten - aus gutem Grund, wie oben erwähnt.
Am Tag 4 war ich wieder ausgiebig in der Stadt unterwegs und kam erst später zu Serj Tankian - was aber irgendwie kein Verlust war. An sich klang das alles wie System of a Down, nur nicht so ausgereift und etwas langweiliger. Meinetwegen hätte er den Solotrip nicht einlegen müssen.
R.E.M. dagegen waren wieder großartig. In den Spielpausen konnte man die Mondfinsternis beobachten, die fast komplett war, ansonsten hatten die Lieder aber vollste Aufmerksamkeit verdient. Live mit stärkerem Rock-Einschlag als aus dem Radio, dazu auch die Bildschirme für die Show genutzt - ich finde, ein komplett gelungenes Konzert, bei dem von den bekannten Liedern nur Shiny Happy People fehlte.
Tom White and Friends boten zum Abschluß noch wie im letzten Jahr Rock&Roll-Klassiker mit Rockabilly-Einschlag, quasi ein Brian Setzer-Klon. Genau richtig, um sich in der kalten Nacht noch warmzutanzen
Das war dann auch das Sziget 2008 für mich, noch was essen und dann ging's auf den Weg Richtung Flughafen. Wie im letzten Jahr mit durchgemachter Nacht - das kommt davon, wenn man sich mit dem Flug verbucht und der schon Sonntag statt Montag geht. Aber dazu und von der Stadt mit ihren nicht-touristischen Seiten beim nächsten mal mehr.
Bei dem Team aus Rumänien stellte sich das anders dar. Ich wurde wieder vom inzwischen eingetretenen Schlaf in eine Wachphase zurückgeholt und "durfte" zuhören, wie es immer dann weiterging, wenn ich dachte, es wär wieder Ruhe. 3mal insgesamt. Und am nächsten Nachmittag nochmal komplett das gleiche Spiel, nur daß ich schon wach war und nicht wieder aufgeweckt wurde...
Deutschland konnte kein Team stellen, da auch intensive Kontakte im Moshpit nur zu blauen Flecken, aber nicht zu einer Beischlafpartnerin führten. Ich glaub, ich mach da was falsch...
Zu den Bands noch etwas ausführlicher:
Die Ärzte hatte ich ja schon zweimal auf Festivals live gesehen und auch dieses mal war es wieder super. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, daß ein Ärzte-Konzert ohne Westerland möglich ist. Auf jeden Fall gab's wieder massig Einlagen abseits der Musik, darunter Nordic Walking auf der Bühne, der Ersatz von Applaus durch das Rufen von "clap", "Squat-Laola", "Wall of Death" und noch einigem mehr. Auch klingen die neuen Lieder live besser als auf Platte, wodurch sie gewaltig gewinnen.
Iced Earth sah ich das erste mal live und durch das ziemlich geniale Live-Album "Alive in Athens" hatte ich ja schon eine etwaige Vorstellung, was einen da erwartet. Und tatsächlich: die Jungs kriegen es hin, daß ihre Lieder live genauso klingen wie auf Scheibe. Was sonst ja eigentlich ein negatives Merkmal ist, ist hier sehr positiv zu bewerten, denn bei der Spielgeschwindigkeit und den Stimmwechseln in den Lyrics ist das nicht unbedingt zu erwarten. Einige wenige Spielfehler am Schlagzeug und an einer der drei Gitarren konnte man als geübter Hörer mitbekommen, es war also tatsächlich alles live. Wer das ganz in Kurzform nachvollziehen will, muß sich nur einmal das Stück "Dante's Inferno" anhören - 14 Minuten Iced Earth in Reinform!
Das Konzert kam mir kürzer vor als die 1:20 Stunden, die es wirklich dauerte. Ich hätte ja noch mehr vertragen, aber leider kamen ja noch mehr Bands an dem Abend.
Zu der Band Alamaailman Vasarat fällt mir echt nichts anderes als "bekloppt" ein. Die Musik läßt sich am ehesten beschreiben als Apocalyptica (kennt man ja) mit Schlagzeug (gibt's auch schon öfter in der Kombination und live erst recht), dazu ein Hackbrett (naja, wenn's sein muß, ist eh im Hintergrund) sowie eine Posaune (hier wird's etwas eigenartig) und ein Saxophon mit typischem Klezmer-Klang (da wurde es endgültig merkwürdig), das ganze in teils unglaublicher Geschwindigkeit gespielt. Muß man nun wirklich nicht immer haben, klang aber mal sehr interessant.
Apropos Apocalyptica: Die Jungs haben mal wieder alles gegeben und es wundert mich immer wieder, daß die Celli das aushalten. Die Zugabe "Seemann" (ein Rammstein-Cover) klingt auch ohne Nina Hagen sehr gut. Das guckt man sich gerne wieder an.
Aber nun erstmal der Reihe nach: Den Tag 0 (ja, so werden da die Festivaltage gezhlt) habe ich mit Iron Maiden begonnen, die eine super Show gezeigt haben mit diversen Bühnenbildwechseln und auch ein paar Kostümwechseln von Bruce Dickinson - seine üble VoKuHiLa aus den 80ern hat er aber zum Glück nicht wieder ausgepackt... Ansonsten einfach Heavy Metal vom feinsten.
Der Tag 1 begann mit Anti-Flag. Amerikanischer politischer Punk, der gute Stimmung machte, leider ein wenig zu sehr erzwungen, ein Circle Pit läuft nunmal besser, wenn er von alleine entsteht - wie man bei Millencolin an Tag 3 sehen konnte). Trotz der nur 30 Minuten aber ein gutes Konzert.
Danach noch eine Weile Pause, bis es zu Leningrad ging. Der versprochene Punk-Ska aus Rußland konnte aber nciht halten, was er versprach, also ging ich zurück zur Hauptbühne mit Alanis Morissette. Stimmlich immer noch sehr gut, aber die alten Lieder brachten wesentlich mehr Stimmung als die neuen, was mir aber nur recht war.
Von dort aus ging es dann zu Avantasia. Das Metal-Oper-Projekt spielte an diesem Abend ihre allerletzte Show, was sich irgendwie vorher abzeichnete und dann am Ende auch angesagt wurde. Im Nachhinein schade, daß ich die nicht früher schonmal live gesehen habe, denn die Show war wirklich klasse, woran sicher auch die hochkarätige Besetzung mit ingesamt ca. 13 Leuten auf der Bühne ihren Anteil hatte.
An Tag 2 wieder Punk zu Beginn: The Presidents of the United States of America. Natürlich war die Stimmung am besten bei den drei bekanntesten Liedern Lump, Peaches und Video killed the radio star, aber auch die anderen Lieder konnten sich hören lassen. Beim nächsten mal bitte mit mehr Spielzeit.
Die nächste Band waren Millencolin. Von denen hatte ich mir einiges versprochen, aber irgendwie kam keine Stimmung auf. Man hätte direkt von Penguins and polarbears (dem zweiten Song) zu E30 North (dem drittletzten) übergehen können, dann wäre kein Bruch in der Stimmung gewesen. Aber einen Circle Pit konnte auch das teils gelangweilte Verhalten der Musiker nicht verhindern.
Jamiroquai habe ich nur während ein paar Minuten gesehen, schließlich waren Iced Earth zeitgleich eingeplant, aber im Metalzelt ist Verspätung normal. In dieser kurzen Zeit passierte nicht viel auf der Bühne, Jay Kay war nur durch eine giftgrüne Pudelmütze zu erkennen und es warteten offenbar alle auf die Tophits.
Die Verspätung im Metalzelt war dann großzügiger als erwartet, so daß ich auch noch etwas von Sabaton mitbekommen habe. Waren mir bis dahin unbekannt, aber hatten ihre Position vor dem Headliner durchaus zu recht. Hoffentlich bleiben die auf dem Niveau.
Tag 3 brachte erst später was interessantes, den Tag konnte ich also mal ausgiebiger in der Stadt verbringen. Die Ärzte waren also für mich der erste Programmpunkt des Tages (siehe oben).
Danach die Sex Pistols, denen man bis auf Johnny Rotten ihr Alter doch anmerken konnte. Aber es sei ihnen verziehen, schließlich sind sie shcon über 30 Jahre so auf Tour. Komplett unverständlich waren mir aber die Klamotten von Johnny Rotten: eine Mischung aus Einzelkämpfer-Tarn und einem der Ritter, die immer Ni sagen - keine Ahnung, was das sollte...
Von Dew-Scented im Metalzelt hab ich dann ncihts mehr mitbekommen. Der Weg von der Hauptbühne war zu vollgestopft, weil eben noch mehr Luete Apocalyptica sehen wollten - aus gutem Grund, wie oben erwähnt.
Am Tag 4 war ich wieder ausgiebig in der Stadt unterwegs und kam erst später zu Serj Tankian - was aber irgendwie kein Verlust war. An sich klang das alles wie System of a Down, nur nicht so ausgereift und etwas langweiliger. Meinetwegen hätte er den Solotrip nicht einlegen müssen.
R.E.M. dagegen waren wieder großartig. In den Spielpausen konnte man die Mondfinsternis beobachten, die fast komplett war, ansonsten hatten die Lieder aber vollste Aufmerksamkeit verdient. Live mit stärkerem Rock-Einschlag als aus dem Radio, dazu auch die Bildschirme für die Show genutzt - ich finde, ein komplett gelungenes Konzert, bei dem von den bekannten Liedern nur Shiny Happy People fehlte.
Tom White and Friends boten zum Abschluß noch wie im letzten Jahr Rock&Roll-Klassiker mit Rockabilly-Einschlag, quasi ein Brian Setzer-Klon. Genau richtig, um sich in der kalten Nacht noch warmzutanzen
Das war dann auch das Sziget 2008 für mich, noch was essen und dann ging's auf den Weg Richtung Flughafen. Wie im letzten Jahr mit durchgemachter Nacht - das kommt davon, wenn man sich mit dem Flug verbucht und der schon Sonntag statt Montag geht. Aber dazu und von der Stadt mit ihren nicht-touristischen Seiten beim nächsten mal mehr.
Freitag, 15. August 2008
Sziget 2008 - das erste in Kürze
Freitag, vorletzer Tag für michz, die Hauptacts sind durch und es stehen als Sieger fest:
Die Ärzte
in der Kategorie "Beste Performance"
Iced Earth
in der Kategorie "Beste Musik"
und
Alamaailman Vasarat
in der Kategorie "Kaputteste Musik"
Ein weiteres vorlüfiges Ergebnis:
Rumänien 6
Niederlande 1
Deutschland 0
Rumänien hat dabei Zusatzpunkte in den Punkten Zeit und lautmalerische Darstellung kassiert.
Die Kategorie wird sper bekanntgegeben, Tips gerne in den Kommentaren ;)
Die Ärzte
in der Kategorie "Beste Performance"
Iced Earth
in der Kategorie "Beste Musik"
und
Alamaailman Vasarat
in der Kategorie "Kaputteste Musik"
Ein weiteres vorlüfiges Ergebnis:
Rumänien 6
Niederlande 1
Deutschland 0
Rumänien hat dabei Zusatzpunkte in den Punkten Zeit und lautmalerische Darstellung kassiert.
Die Kategorie wird sper bekanntgegeben, Tips gerne in den Kommentaren ;)
Sonntag, 22. Juni 2008
Nachtrag
Da fehlte noch was im letzten Beitrag, das wurde völlig zu Recht bemängelt. Denn wenn man schon am Bodensee unterwegs ist, sollte man das auch erwähnen. Erst recht, wenn man da grad zum Sonnenuntergang hinkommt und das so aussieht:
Das im Vordergrund ist die A1 bei Rheineck. Der Parkplatz wurde fotografentechnisch günstig angelegt, was nicht nur ich an diesem Abend zu schätzen wußte.
und nochwas hab ich vollkommen unerwähnt gelassen, nämlich den Zoo, den es in Wolfurt gibt. Es ist kein großer seiner Art und doch eine Attraktion für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Laufen da doch Tiere rum, die man überall erwarten würde, aber nicht in Österreich. Zum Beispiel solche hier:
okay, die saßen meist nur ziemlich breit in der Gegend rum, aber ehrlich gesagt hatte man von Xavier Nandu auch nichts anderes erwartet :D
Zum anderen gibt's da auch Pyjamapferde in groß und klein:

Auf den Infotafeln wurden die als Zebras bezeichnet, aber dem gebildeten Leser fällt natürlich auf, daß es Zebrata heißen muß. Heißt ja auch Schemata und nicht Schemas.
Die nächsten Beiträge sind schon in Vorbereitung, aber man kommt ja zu nix, EM sei dank...
Das im Vordergrund ist die A1 bei Rheineck. Der Parkplatz wurde fotografentechnisch günstig angelegt, was nicht nur ich an diesem Abend zu schätzen wußte.und nochwas hab ich vollkommen unerwähnt gelassen, nämlich den Zoo, den es in Wolfurt gibt. Es ist kein großer seiner Art und doch eine Attraktion für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Laufen da doch Tiere rum, die man überall erwarten würde, aber nicht in Österreich. Zum Beispiel solche hier:
okay, die saßen meist nur ziemlich breit in der Gegend rum, aber ehrlich gesagt hatte man von Xavier Nandu auch nichts anderes erwartet :DZum anderen gibt's da auch Pyjamapferde in groß und klein:

Auf den Infotafeln wurden die als Zebras bezeichnet, aber dem gebildeten Leser fällt natürlich auf, daß es Zebrata heißen muß. Heißt ja auch Schemata und nicht Schemas.
Die nächsten Beiträge sind schon in Vorbereitung, aber man kommt ja zu nix, EM sei dank...
Mittwoch, 4. Juni 2008
Urlaub
4,5 Monate Schweiz am Stück - also, mit nur kurzen Unterbrechungen - sind genug, jetzt ist ne Woche Heimaturlaub angesagt. Also Rückblick, was ist seit dem letzten Eintrag passiert?
- Probezeit ist vorbei
In der Schweiz dauert die Probezeit nur 3 Monate. Das Gespräch zum Ende dieser 3 Monate verlief durchweg positiv, man ist froh, daß ich da bin. Also darf ich weiter in der Schweiz arbeiten, bin in Teilbereichen sogar schon alleine verantwortlich und die erste Dienstreise zeichnet sich auch ab.
- Himmelfahrt und Pfingsten
Zu Himmelfahrt (Auffahrt, wie man in der Schweiz sagt) bot es sich an, eine Brücke zu nehmen. Also einen Brückentag (noch was, was die Schweizer anders nennen). Und wenn man da ne Freundin in der Nähe hat, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, kann man die ja mal besuchen. Das ganze wurde dann zu nem gegenseitigen Besuch und bevor ich hier noch ewig erzählen, einfach eine Aufreihung von Stichpunkten, was wir so gesehen haben: Vorarlberger Berge, Damüls, Thüringerberg, Sonntag und Satteins (das sind tatsächlich Orte!), den Flughafen in Friedrichshafen (putziges Teil, ca. 50 Meter von Ankunft zu Abflug), den Flughafen Zürich (ne etwas größere Hausnummer), Zürich und Baden, ein sehr gutes Fonduerestaurant und und und.
Fortsetzung am Pfingstwochenende mit Shopping in Zürich und Flughafen Altenrhein (nein, wir sind nicht flugzeugbegeistert, wie kommt man auf den Gedanken?)
- ich hab nen Fernseher
nach zwei Jahren hab ich tatsächlich mal wieder nen Fernseher mit Anschluß. ist auch gar nciht so groß, nur 40 Zoll Bilddiagonale... Man gönnt sich ja sonst nichts.
- Föhnwetter
letzte Woche gab's dann schön warmes Wetter. Also, mehr warm als schön, denn Föhn ist irgendwie eklige Luft. Das Gewitter, das man für den Montag abend sich gewünscht, wurde für Mittwoch angesagt und kam am Donnerstag dann dafür mit aller Macht. Daß vom Donner die Scheiben wackeln und daß das Wasser unterm Türrahmen der Balkontür durch drückt, zeigt die Wucht denke ich ganz gut.
- und jetzt eben Urlaub zuhause.
Was macht man da so? Zum Beispiel Gewitter beobachten, sich mit der Feuerwehr auf Jubiläen rumtreiben und da fast zu Tode schwitzen oder nen Einsatz abarbeiten. Den Tag auf der O-Nass-Is verbringen und sich dabei nen Sonnenbrand einfangen (gut, wenn man nen Bruder mit Boot hat :) ) - und alles weitere wird man sehen, wie Woche ist ja erst halb rum.
- Probezeit ist vorbei
In der Schweiz dauert die Probezeit nur 3 Monate. Das Gespräch zum Ende dieser 3 Monate verlief durchweg positiv, man ist froh, daß ich da bin. Also darf ich weiter in der Schweiz arbeiten, bin in Teilbereichen sogar schon alleine verantwortlich und die erste Dienstreise zeichnet sich auch ab.
- Himmelfahrt und Pfingsten
Zu Himmelfahrt (Auffahrt, wie man in der Schweiz sagt) bot es sich an, eine Brücke zu nehmen. Also einen Brückentag (noch was, was die Schweizer anders nennen). Und wenn man da ne Freundin in der Nähe hat, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, kann man die ja mal besuchen. Das ganze wurde dann zu nem gegenseitigen Besuch und bevor ich hier noch ewig erzählen, einfach eine Aufreihung von Stichpunkten, was wir so gesehen haben: Vorarlberger Berge, Damüls, Thüringerberg, Sonntag und Satteins (das sind tatsächlich Orte!), den Flughafen in Friedrichshafen (putziges Teil, ca. 50 Meter von Ankunft zu Abflug), den Flughafen Zürich (ne etwas größere Hausnummer), Zürich und Baden, ein sehr gutes Fonduerestaurant und und und.
Fortsetzung am Pfingstwochenende mit Shopping in Zürich und Flughafen Altenrhein (nein, wir sind nicht flugzeugbegeistert, wie kommt man auf den Gedanken?)
- ich hab nen Fernseher
nach zwei Jahren hab ich tatsächlich mal wieder nen Fernseher mit Anschluß. ist auch gar nciht so groß, nur 40 Zoll Bilddiagonale... Man gönnt sich ja sonst nichts.
- Föhnwetter
letzte Woche gab's dann schön warmes Wetter. Also, mehr warm als schön, denn Föhn ist irgendwie eklige Luft. Das Gewitter, das man für den Montag abend sich gewünscht, wurde für Mittwoch angesagt und kam am Donnerstag dann dafür mit aller Macht. Daß vom Donner die Scheiben wackeln und daß das Wasser unterm Türrahmen der Balkontür durch drückt, zeigt die Wucht denke ich ganz gut.
- und jetzt eben Urlaub zuhause.
Was macht man da so? Zum Beispiel Gewitter beobachten, sich mit der Feuerwehr auf Jubiläen rumtreiben und da fast zu Tode schwitzen oder nen Einsatz abarbeiten. Den Tag auf der O-Nass-Is verbringen und sich dabei nen Sonnenbrand einfangen (gut, wenn man nen Bruder mit Boot hat :) ) - und alles weitere wird man sehen, wie Woche ist ja erst halb rum.
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